Impressum

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Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)
Martinistraße 52
20246 Hamburg
E-Mail: info@uke.de 
Telefon: +49 (0) 40 7410 – 0

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf ist eine rechtsfähige Körperschaft des öffentlichen Rechts und eine Gliedkörperschaft der Universität Hamburg. Zuständige Aufsichtsbehörde ist die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung (BWFG), Hamburger Straße 37, 22083 Hamburg.

Vorstand
Prof. Dr. Burkhard Göke, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender
Prof. Dr. Dr. Uwe Koch-Gromus, Dekan
Joachim Prölß, Direktor für Patienten- und Pflegemanagement 
Marya Verdel, Kaufmännische Direktorin

Umsatzsteueridentifikationsnummer
DE 218618948

Verantwortlich für den Inhalt
Dr. Sarah Liebherz, Diplom-Psychologin und Psychologische Psychotherapeutin (Arbeitsgruppenleiterin Evidenzbasierte Medizin und psychische Erkrankungen am Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie)
Mareike Dreier, Diplom-Psychologin (Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Evidenzbasierte Medizin und psychische Erkrankungen am Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie)
Prof. Dr. Dr. Martin Härter, Psychologischer Psychotherapeut und Arzt (Direktor des Instituts und Poliklinik für Medizinische Psychologie)
Dr. Johanna Baumgardt, Sozialwissenschaftlerin (Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Sozialpsychiatrische und partizipative Forschung an der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie)
Prof. Dr. Thomas Bock, Psychologischer Psychotherapeut (Arbeitsgruppe Sozialpsychiatrische und partizipative Forschung, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie)
Mitglieder des Vereins Irre Menschlich Hamburg e.V.

Kontakt zur Redaktion
8leben@psychenet.de

Gestaltung und Umsetzung der Homepage
STILWAECHTER GmbH 
Colonnaden 26 
20354 Hamburg
http://stilwaechter.de
info@stilwaechter.de

Das Online-Programm „8 Leben – Erfahrungsberichte und Wissenswertes zum Thema Suizid“ wurde im Jahr 2019 erstellt. Die letzte Aktualisierung erfolgte im Dezember 2019.

Regina

Regina ist Jahrgang 1950, Lehrerin und wohnt in Schleswig-Holstein. Sie erzählt von ihrem Suizidversuch, der während des Studiums stattfand. Damit möchte sie zum Weiterleben ermutigen. Sie berichtet von ihrer damaligen Verzweiflung, als ein Partner aus ihr unerklärlichen Gründen die Beziehung aus heiterem Himmel beendete. Sie spricht über die Reaktion der Familie und des Umfelds. Außerdem gibt sie einen Einblick in ihr heutiges Leben.

Susan Brumby

Professor Susan Brumby ist Direktorin des National Centre for Farmer Health und leitet die Umsetzung von innovativen Modellprojekten zur Gesundheitsförderung von australischen Familien, die in der Landwirtschaft tätig sind. Im Fokus stehen dabei unter anderem die Erforschung der Gesundheit von Landwirten, Schulungen und Trainings zum Thema psychische Gesundheit sowie die Webseite www.farmerhealth.org.au. Susan ist hierbei auch Initiatorin des Gesundheitsförderungsprogramm „Sustainable Farm Families Program“, das seit 2003 Forschungs- und Serviceleistungen für über 2500 Landwirt*innen in Australien erfasst und mittlerweile in ganz Australien und Kanada angewendet wird. Susans Arbeit wurde auf verschiedenen Konferenzen im In- und Ausland vorgestellt und in renommierten Fachzeitschriften veröffentlicht. Gemeinsam mit Dr. Alison Kennedy hat sie das Online-Programm „The Ripple Effect“ entwickelt, das Suizidalität enttaubuisieren möchte und Hilfemöglichkeiten aufzeigt. Zielgruppe dieses Online-Programms sind männliche Landwirte in Australien. Susan hat das Hamburger Projektteam „8 Leben“ in der Umsetzung des Online-Programms beraten.  

Alison Kennedy

Dr. Alison Kennedy ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Verhaltensforscherin am National Center for Farmer Health der Deakin University. In ihrer Doktorarbeit untersuchte sie die Auswirkungen von Suizid und Unfalltod auf Mitglieder australischer Familien, die in der Landwirtschaft tätig sind. Seit 2010 forscht Alison zu Suizidprävention und zur Verringerung des Suizidstigmas in ländlichen Gebieten Australiens (Online-Programm: „The Ripple Effect“: www.therippleeffect.com.au). Alison widmet sich auch dem Umgang mit seelischen Belastungen speziell von Frauen in ländlichen Gebieten („From Inside the Farm Gate“) und hält regelmäßig Vorträge vor Gemeinden, Gesundheitsfachkräften und Branchenverbänden, unter anderem zur psychischen Gesundheit von Landwirten. Gemeinsam mit Professor Susan Brumby hat Alison das Hamburger Projektteam in der Umsetzung des Online-Programms „8 Leben“ beraten.

Carl Weidner

Carl Weidner ist gebürtiger Niederländer und wohnt in Hamburg. Seit den 90er Jahren macht er Fotografie, Video/Film, Grafik-Design und veranstaltet musikalische Projekte. Etwas Musik macht er auch selbst, wenn Zeit übrig bleibt. Im Projekt „8 Leben“ war Carl für die Technik der Dreharbeiten und für die Nachbearbeitung der Videos zuständig. Für ihn war diese Aufgabe sehr wichtig: „Viele von uns haben direkt oder indirekt Freunde durch Suizid verloren. Ich hoffe, dass viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen von „8 Leben“ in den sehr mutigen Erzählungen der acht Protagonistinnen und Protagonisten Kraft und Unterstützung finden.“

Martin Härter

Prof. Dr. Dr. Martin Härter ist Arzt und Psychologischer Psychotherapeut und seit 2008 der Direktor des Instituts und der Poliklinik für Medizinische Psychologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen in der Epidemiologie psychischer Störungen bei körperlichen Erkrankungen, Komorbiditätsforschung, chronische Erkrankungen, Depression, Psychoonkologie, Rehabilitationswissenschaft und Versorgungsforschung, Evaluation innovativer Versorgungsformen in der ambulanten und stationären Versorgung, Patientenbeteiligung und Arzt-Patientenkommunikation im Gesundheitswesen sowie der Qualitätsentwicklung in der Versorgung.  

David

David ist 29 Jahre alt und arbeitet als Arzt in der Inneren Medizin. „Ich habe versucht zu beschreiben, wie es sich anfühlt Suizidgedanken zu haben. Über meine eigenen Emotionen, vor allem die negativen, zu sprechen war der erste Schritt, sie einzuordnen und dann vielleicht beeinflussen zu können. Den Umgang mit unseren Emotionen zu lernen finde ich genauso wichtig wie lesen und schreiben.“

Ralf

Ralf ist 54 Jahre alt, Disponent und lebt in Hamburg. Er hat beim Videodreh und beim Bearbeiten der Texte des Online-Programms mitgewirkt. Im Video von „8 Leben“ erzählt Ralf von seinen Erfahrungen mit Suizidalität:  Seine Mutter ist durch Suizid verstorben, Ralf hat selber wiederkehrende Gedanken, sich das Leben zu nehmen. Mit seinem Beitrag zu „8 Leben“ möchte Ralf Menschen davon abhalten, sich das Leben zu nehmen. „Suizidalität ist ein Tabuthema, über das nicht gern gesprochen wird. Daher ist diese Aktion so wichtig.“ Im Projekt „8 Leben“ hat Ralf gemerkt, dass man nicht alleine mit seinen Erfahrungen und Gedanken ist. In den Arbeitsgruppen-Sitzungen wurde trotz des sehr ernsten und offenen Umgangs mit Suizid auch sehr viel gelacht.

Thomas Bock

Thomas Bock ist Professor für Klinische Psychologie und Sozialpsychiatrie und hat leitende Funktionen an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am  Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Er hat mit Dorothea Buck Trialog und Psychoseseminar begründet. Daraus erwuchs unter anderem der Verein Irre menschlich Hamburg e.V., der von Psychiatrie-Erfahrenen, Angehörigen und Therapeuten getragen wird. Gemeinsam entstehen trialogische Informations-, Begegnungs- und Präventionsprojekte zu allen Aspekten seelischer Gesundheit, unter anderem zu Stigma und Suizidalität – in Schulen, Betrieben sowie regelhaft für viele Berufsgruppen. Wesentliche Ziele sind Toleranz im Umgang mit anderen und Sensibilität zu sich selbst, vor allem in Krisenzeiten.

Jenny

Jenny ist auf verschiedene Weise von Suizidalität betroffen: Sie hat nahestehende Menschen durch Suizid verloren und hat selber versucht, sich das Leben zu nehmen. Für „8 Leben“ hat sie Texte des Online-Programms geprüft und ergänzt und vor der Kamera über ihre eigenen Erfahrungen mit Suizidalität gesprochen. Jenny: „Ich mache bei „8 Leben“ mit, weil Suizidalität von vielen Menschen tabuisiert wird. Dabei können Suizidgedanken jede*n treffen und es gibt Möglichkeiten, da wieder rauszukommen.“