Über das
Projekt

Suizidprävention

Suizid und Suizidalität (auch Suizidgefährdung genannt) sind nach wie vor oft ein Tabuthema. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) fordert mehr Programme, die suizidalem Verhalten frühzeitig vorbeugen können. „8 Leben“ ist solch ein vorbeugendes Programm.

„8 Leben“ ist Teil des Projekts „4E“

Das Online-Programm „8 Leben – Erfahrungsberichte und Wissenswertes zum Thema Suizid“ ist ein Teil des Projekts 4E („Entwicklung und Evaluation von E-Mental-Health-Interventionen zur Entstigmatisierung von Suizidalität“), das am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf durchgeführt wird und vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert wird.

Ziel des Projekts „4E“ ist es, frei zugängliche Informationen und Interventionen bereitzustellen und somit das Wissen zum Thema „Suizidalität“ zu verbessern und Stigmatisierung zu reduzieren. Dadurch soll zur Vorbeugung von Suiziden (Suizidprävention) beigetragen werden.

Ziel des Online-Programms „8 Leben“

„8 Leben – Erfahrungsberichte und Wissenswertes zum Thema Suizid“ soll helfen, das Wissen zu Suizidalität zu verbessern und Stigmatisierung zu reduzieren. Stigmatisierung beschreibt einen Prozess, bei dem Menschen andere Personen oder Gruppen (z.B. Personen mit Suizidgedanken) negative Merkmale und Eigenschaften zuschreiben (z.B. „Menschen mit Suizidgedanken sind willensschwach.“) und aufgrund dieser Zuschreibung nachteilig behandeln. Es kann sich dabei um negative Einstellungen gegenüber sich selbst (Selbst-Stigmatisierung) sowie von außen (Fremd-Stigmatisierung) handeln.

Das Programm richtet sich an Menschen, die suizidale Gedanken haben oder hatten oder einen Suizidversuch gemacht haben und auch an Angehörige und Freunde, die jemanden durch Suizid verloren haben. Angesprochen werden sollen auch Angehörige und Freunde, die sich um jemanden sorgen sowie Menschen, die sich zum Thema Suizid informieren möchten.

Bewertung der Wirksamkeit des Online-Programms „8 Leben“

Um die Wirksamkeit des Online-Programms „8 Leben – Erfahrungsberichte und Wissenswertes zum Thema Suizid“ überprüfen zu können, werden Ihnen am Anfang und am Ende des Programms online einige Fragen gestellt.  

Beteiligte Personen

Unterstützende Einrichtungen

Das Projekt wird über einen Zeitraum von 3 Jahren (2017-2020) vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gefördert (Förderkennzeichen: 2517FSB117) und vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf durchgeführt (Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie, Institut für Medizinische Soziologie, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie).

Bundesministerium für Gesundheit

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Irre menschlich e.V.

Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention

Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN)

National Centre for Farmer Health (NCFH), Western District Health Service, Deakin University